Zeugnisse und Noten

Die Schule als Ort des Wettbewerbs ist wesentlicher Teil der sozialen Ungerechtigkeit heutiger Gesellschaften. Leistungen, die durch Notendruck vom Kind erzwungen werden, tragen wenig zur Entwicklung einer verantwortungsvollen Selbständigkeit bei. Ja, auch Schulen, die nach dem Waldorflehrplan arbeiten, vergeben klassische Schulnoten. Allerdings erst ab der neunten Klasse. Denn eine abstrakte Zahl sagt zu wenig aus über das, was einen Menschen ausmacht.

Dafür geben neben den regelmäßigen Elterngesprächen die ausführlichen jährlichen Berichtszeugnisse den Eltern einen Einblick in die Entwicklung des Kindes. In ihnen werden sowohl die verschiedenen Unterrichtsinhalte, als auch die individuellen Fähigkeiten, die Talente und die Entwicklung der Schüler individuell beschrieben, denn die wichtigste Leistung des Schülers ist seine Entwicklung.

Bereits am Ende der Grundschulzeit dürfen die Schüler Erlerntes in der Klassengemeinschaft präsentieren. Referate, künstlerische Darstellungen und andere Vertiefungsarbeiten sowie Monats- und Jahresarbeiten geben das Können des Schülers in seiner ganzen Vielfalt wieder. Mit zunehmendem Alter rücken dann die erreichten Leistungen des Schülers in den Mittelpunkt. Neben dem Berichtszeugnis erhält der Schüler ab dem Ende der neunten Klasse erstmals Notenzeugnisse und eine halbjährliche Noteninformation.

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